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Ebenso faszinierend wie die Zukunftsperspektiven, die ein Immobilien-Investment hier bringt ist der standortbezogene geschichtliche Rückblick: Das Zeitalter der Renaissance hat die Natur und insbesondere auch den See als Kulisse herrschaftlicher Repräsentation und adeliger Selbstdarstellung entdeckt. Am idyllischen Wörthersee geschah dies durch Graf Bartholomäus Khevenhüller. Er ließ zwischen 1590 und 1603 das Schloss Velden, das zum gesellschaftlichen Mittelpunkt seiner Zeit wurde, als Alterssitz errichten. 1762 vernichtete ein Brand große Teile des ursprünglich dreigeschossigen Renaissancebaues mit den vier markanten polygonalen Ecktürmen. Nach dem Kauf durch einen Wiener Industriellen wurde das Haupthaus nach alten Plänen wiederhergestellt, zu einem Schlosshotel im Stile der Neorenaissance umgebaut und gilt seitdem als echtes Kleinod der Wörthersee-Architektur.